HERTHA BSC-MSV DUISBURG

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HERTHA BSC-MSV DUISBURG

Beitrag von Jango1902 am Fr Nov 26, 2010 2:57 am

Hertha BSC - MSV Duisburg

Anstoß: Sa. 27.11.2010 13:00, 14. Spieltag - 2. Bundesliga
Stadion: Olympiastadion
Schiedsrichter: Weiner (Hasede)
Assistenten: Kleve (Köln), Lupp (Zossen)
Vierter Schiedsrichter: Seidel (Hennigsdorf



Vorschau
Aufstellung
Sejna - Lell, Hubnik, Seb. Neumann, Kobiashvili - Niemeyer - Rukavytsya, Domovchiyski, Raffael, Ramos - Lasogga
Trainer: BabbelYelldell - B. Kern, Bruno Soares, Bajic, Veigneau - Koch, Sukalo - Trojan, Sahan - Maierhofer, Baljak
Trainer: Sasic



Der MSV will „Goliath“ Hertha BSC ärgern
Duisburg. Mit Erstliga-Absteiger Hertha BSC wartet am Samstag eine echte Bewährungsprobe auf den MSV. „Zebra“-Manager Hübner weiß um die Klasse des Gegners - beunruhigt ist er jedoch nicht.

Auf den MSV Duisburg wartet am Samstag (13 Uhr, Live-Ticker bei DerWesten) im Berliner Olympiastadion eine echte Reifeprüfung. „Hertha BSC ist eine ganz andere Welt“, sagt „Zebra“-Manager Bruno Hübner.

„Was die Kaderqualität und die finanziellen Möglichkeiten anbelangt, sind uns die Berliner deutlich voraus.“ Der 49-Jährige skizziert: „Der Klub hat jahrelang in der Bundesliga gespielt, hat jetzt eine richtig gute Mischung aus gestandenen und jungen Spielern. Hertha ist in der Lage, von der Reservebank nahtlos Substanz nachzuschieben.“ Genau dieser Aspekt ist beim umstrukturierten MSV nur bedingt gegeben.

Hübner: „Ab Kaderplatz 14 gibt es schon gravierende Unterschiede im Vergleich zu einigen Konkurrenten. Aber man darf auch nicht vergessen, mit welchen Zielen wir hier gestartet sind. Bisher hat die Truppe richtig gut gespielt und sich in der zweiten Bundesliga Respekt erarbeitet. Das war in früheren Spielzeiten schon mal ganz anders.“

„Nach unten kann nichts mehr anbrennen“

Was den ehemaligen Kaiserslauterner Profi beruhigt: „Nach unten kann bei uns gar nichts mehr anbrennen, das ist jetzt schon klar. Wenn wir von den letzten vier Spielen bei Hertha BSC, zuhause gegen Frankfurt, in Paderborn und gegen Bochum zwei gewinnen und zwei Remis spielen, dann .....



HERTHA-COACH
Babbel: "Ich will die Gier sehen"
Mit Tugenden, die er bei Bayern eingeimpft bekam, will Babbel Hertha gegen Duisburg mental fit machen.

"Mentalität kann man erlernen“, so der Hertha-Coach. „Ich hatte Glück, schon bei der Jugend von Bayern eingeimpft bekommen zu haben, dass nur das Maximum zählt".

Deshalb fordert Babbel jetzt von seinem Team: "Ich will die Gier sehen, die Punkte zu holen“. Damit reagiert er auf die Pleite in Osnabrück. Drei Auswärts-Niederlagen in Folge haben den Nimbus der unbesiegbaren Hertha in der 2. Liga zerstört. Vor eigener Kulisse will sich der Hertha-Coach deshalb schon gar keine Schwäche leisten: "Wir wollen zu Hause wieder unser gutes Gesicht zeigen und dominant auftreten".

Denn: Die Aufgaben in der Hinrunde werden nicht leichter: "Wir haben noch vier namhafte Gegner vor uns. Ich hoffe, dass wir da an unsere Leistungsgrenze gehen und gewinnen“, so Babbel. Nach der Partie gegen den Tabellen-Dritten Duisburg



MSV Duisburg
Stolz zum Spitzenspiel
(RP) MSV-Rechtsverteidiger Benjamin Kern gibt die Stimmung innerhalb der Mannschaft wieder, wenn er sagt, die Kollegen wären alle froh, bei einem weiteren Spitzenspiel dabei sein zu können / Fuat Kilic: In Berlin eine Begegnung "auf Augenhöhe".

Ein ungewohntes Bild. Fuat Kilic (37) sitzt dort, wo normalerweise Cheftrainer Milan Sasic Auskunft gibt über das bevorstehende Spiel. Der Kroate aber fehlt wegen der Beerdigung seiner Mutter, die gestern im Kreis der trauernden Familie stattfand. Heute soll Sasic in Berlin zum MSV-Tross stoßen, morgen steht der Trainer im Olympiastadion wieder neben der Ersatzbank.

Gewiefter Taktiker

Fuat Kilic also, der früher Lehrbeauftragter an der Sportschule Köln war, ein gewiefter Taktiker, der nun in die Bresche springen muss. "Unsere Vorbereitung läuft so wie immer, völlig normal", sagt er und betont: "Das war eine besondere Woche, und anders wäre es uns allen Beteiligten viel lieber gewesen." Weil das Leben aber weitergeht, kommt dann zur Sprache, warum es morgen geht. Im Berliner Olympiastadion erwartet der Bundesliga-Absteiger Hertha BSC die Zebras, und die fahren voller Selbstvertrauen zum

Liga-Ausgeglichenheit

Benjamin Kern, der diesmal zu Gast ist bei der Pressekonferenz, bestreitet das 100. Zweitligamatch, und das ausgerechnet im Olympiastadion, wo er noch nie spielen durfte. "Wir sind froh und auch stolz, dass wir mit dabei sind, wenn es zu einem solch brisanten Spiel wie jetzt in Berlin kommt." Die Mannschaft habe die gute Bilanz bisher genossen, aber sie hätte noch besser ausfallen können, wenn die jeweilige 2:1-Führung in Aachen und gegen Cottbus über die Zeit hätte gerettet werden werden können. Kern sieht darin eine "totale Ausgeglichenheit der Liga". Widersprechen will man ihm da nicht. Fuat Kilic erzählt, dass die Berliner exakt fünf Mal beobachtet worden sind, dass der Trainerstab genauestens weiß, wo die Stärke und Schwächen der Mannschaft liegen, dass man mit Respekt, aber ohne große Angst bei der Hertha antreten werde. "Das sind Spiele auf Augenhöhe, da brauchen wir uns nicht zu verstecken."

Die Berliner Stärken: "Da sind starke Individualisten am Werk, die über eine besondere Qualität verfügen", sagt Kilic. Schwächen? Darüber will der Sasic-Assistent nichts sagen, das wird im Kreis der Mannschaft bei der Video-Vorbereitung aber zur Sprache kommen. "Es geht darum, die richtige Strategie zu entwickeln und dann auch umzusetzen", sagt Kilic.

Personell verbessert hat sich die Lage gegenüber dem Spiel gegen Cottbus. Bruno Soares steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung und wird wohl auch den Vorzug vor Daniel Reiche erhalten. Und Ivo Grlic hat gestern zum zweiten Mal mit der Mannschaft trainiert, steht also wieder im Kader und damit vor seinem Comeback nach seiner Rückenverletzung, erlitten im Spiel gegen den KSC. Erfahrung wird man im Olympiastadion sicher brauchen können.

Die Fakten zum Spiel: Die in dieser Saison im heimischen Stadion noch ungeschlagenen Berliner haben ihre jüngsten drei Heimspiele gewonnen. Duisburg ist zwar seit drei Spielen ungeschlagen, musste sich aber zuletzt zweimal mit einem Unentschieden zufriedengeben. In jedem seiner bislang sechs Auswärtsauftritte kassierte der MSV mindestens ein Gegentor.


Jango1902
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